2. Spendenlauf vom 09.04.2011

„Was für ein schöner Tag“

2. Spendenlauf der evangelischen Kirchengemeinde Scharnhausen am 9. April 2011 im Körschtal

Ein konditionsstarker Pfarrer ist ein Segen für eine Gemeinde – der Spendenlauf im Körschtal hat das erneut gezeigt. Beim 2. Spendenlauf der evangelischen Kirchengemeinde Scharnhausen zugunsten der Renovierung des Gemeindekindergartens lief Pfarrer Markus Hägele, ausgerüstet mit lukrativen Sponsorenverträgen, einen erklecklichen Betrag zusammen. Was noch wichtiger war: er diente den 180 Läuferinnen und Läufern als leuchtendes Vorbild.

2700 Runden entsprechen 1660,27 km gelaufene Strecke. Damit sich das auch im Spendenaufkommen niederschlägt, sind die „Sponsoren“ ebenso wichtig wie die Läufer. Denn sie zahlen „ihrem“ Läufer (oder Läufern) pro Runde einen Festbetrag. Gelaufen wird auf Zeit, gezählt werden die Runden. So ist es für das Endergebnis günstig, Läufer zu unterschätzen und gerne in Größenordnungen zu spenden, mit denen man eigentlich nicht gerechnet hatte.

So auch dieses Jahr: Nachdem Schirmherr Oberbürgermeister Christof Bolay die Bambini („0“-6 Jahre) auf ihre 360m geschickt hatte, legten sie und ggf. ihre Buggylenker einen soliden Grundstock. Der Schnellste lief unglaubliche 15 Runden – also 5,4 km in den 30 Minuten!! Die Leistungen im Schüler- (7-13 Jahre) und Hauptlauf (14 und älter) standen dem keinesfalls nach, so dass sich am Abend der Oberlin-Kindergarten Scharnhausen und seine Verantwortlichen über ein grandioses Ergebnis freuen konnten.

Bei aller Freude über diese wertvolle Unterstützung der Kindergartenarbeit: mehr noch als die aktuellen Rundenzahlen beeindruckte die unbeschwerte und freundschaftliche Atmosphäre. Ob „Profi“ oder erkennbarer Sportmuffel, ob Walker oder Geher, Frau oder Mann, Oma oder Enkel, 70 oder 4 – sie erhielten aufmunternden Applaus und verdienten sich den Respekt der zahlreichen „Fans“. Und alle halfen mit: Würstchen- und Getränkestand, Computerzentrale, Moderation, Küche, Rettungsdienste, Kasse, Abschrankung, Rundenzählen usw. – das wollte organisiert, besetzt – und aufgeräumt – sein.

Das Wetter: ideal. Und so konnte Pfarrer Hägele, nachdem er am frühen Nachmittag die Veranstaltung mit einem „Was für ein schöner Tag“ eröffnet hatte, noch etwas schwer atmend, aber mit vollem Recht den gelungenen Tag mit dem Dank an alle Mitwirkenden und einem gemeinsamen Gebet beschließen.

Beim 3. Spendenlauf kommen dann alle wieder.